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Lions Club Eppstein

EPPSTEINER ZEITUNG vom 25. September 2019:

Schaulustige fiebern mit

Rund 600 Plastik-Enten begeisterten beim Entenrennen des Lions Clubs auf dem Dattenbach große und kleine Besucher. Die meisten hatten ihre Enten vorher bei den verschiedenen Vorverkaufsstellen für 3 Euro pro Ente erstanden.

Viele Besitzer brachten am Sonntag ihre geschmückten und schön gestalteten Exemplare zur Kür der schönsten Enten zum Start am Spielplatz Am Dattenbach mit. Kurzentschlossene konnten ihre Plastiktiere sogar noch am Morgen vor dem Rennen verzieren. Der Lions Club stellte neben dem Jury-Zelt einen Tisch mit Stiften bereit. Der Erlös aus dem Entenverkauf geht an das Projekt „Klasse 2000“, das inzwischen in beiden Eppsteiner Grundschulen etabliert ist.

Preise für schönste und schnellste Enten

Ziel ist, Gesundheit und Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken und zur Gewalt- und Suchtprävention beizutragen.

Um 11.30 Uhr wurde die schönste Ente gewählt – dieser Preis ging an den fünfjährigen Adam El-Duweik, der sich eine Familienkarte für den Opelzoo sicherte. Um 12 Uhr wurden die Enten dann bei bestem Wetter in gemeinsamer Arbeit der Feuerwehr Vockenhausen und der 20 Helfer des Lions-Clubs zu Wasser gelassen. Entlang der gesamten Strecke von 1500 Metern tummelten sich die Zuschauer, warteten gespannt darauf, welche Ente wohl zuerst durchs Ziel schwimmen würde. Die Ente von Elias Forisch absolvierte die Strecke als erste – er gewann eine Familienkarte für das Phantasialand – ganz knapp vor der Ente von Paul Heimerl, der somit ein großes Faber-Castell Malset erhielt. Das Schlusslicht bildete die Ente von Lotta Scheelze, die ein großes Stofftier als Trostpreis bekam. Die Vockenhäuser Jugendfeuerwehr hatte einen neuen Versuch gestartet und ein Kameraboot gebaut, das im Pulk der Enten auf dem Bach trieb. Diesmal kam es erstmals ins Ziel. Das Video über die Entenreise auf dem Dattenbach läuft im Internet auf der Seite von Eppstein Inoffiziell.

Auf dem Festplatz gab es neben kalten Getränken auch Würstchen vom Grill und eine Hüpfburg, um die Zeit bis zum Einlauf der letzten Enten zu überbrücken. Nach Bekanntgabe der Sieger wurde am Streckenende in Höhe der Fußgängerbrücke im Goldbachtal noch gemeinsam gefeiert, gegessen und getrunken.

Nach dem Rennen wurden die Enten von ihren Besitzern abgeholt und Lions-Präsidentin Christine Baldt bedankte sich bei Helfern, Sponsoren und Entenkäufern und fasste zusammen: „Es war ein wunderschönes Entenrennen, das allen wieder viel Spaß gemacht hat.“ js